Als sich nach Feierabend ein Genosse und der Weihnachtsmann trafen, planten sie einen gemütlichen Spaziergang. Es war für die Verhältnisse im Nordosten doch recht sommerlich, man konnte nach Sonnenuntergang nur mit einer warmen Mütze bekleidet die angenehme Brise genießen. Aus seinem Sack zauberte der Weihnachtsmann einen Flachmann, nur für den Schluck zwischendurch. Und den teilten sich beide, bis die Weihnachtsstern rot leuchtend aufging.
Blaues Licht riss die beiden Herren aus ihrem wohlverdienten Umtrunk, umstellt von der Polizei! Wer man denn sei, was man hier so mache; all dies waren Fragen der Polizisten. Ihre Aufmerksamkeit galt allein den Herren, sodass eine randalierende Truppe Betrunkener den Streifenwagen anzünden konnte. Doch die Polizisten stierten weiter ungläubig und voller Wut auf den Genossen und den Weihnachtsmann. Dabei störten sie sich nicht an der nackten Haut, dies war immerhin Effkakaland. Aber die Mützen durften nicht sein. Sie erschossen den Weihnachtsmann und verbrannten den Genossen lebendig.
Darum gibt es keine Geschenke mehr, aber man feiert so viel gleicher unter Gleichen.
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